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SUMMARY:Interreligiöse Wanderausstellung „Dialogtüren“ in Miesbach
DESCRIPTION:„Der im April dieses Jahres verstorbene katholische Theologe Hans Küng formulierte eine wichtige Grunderkenntnis: „Kein Frieden unter den Nationen ohne Frieden unter den Religionen. Kein Frieden unter den Religionen ohne Dialog zwischen den Religionen.“\nReligionen haben nicht nur das Potential des Konflikts in sich. Sie haben das große Potential des Friedens, das wir in der Begegnung immer wieder erleben…..\n(Roger Schmidt, Pfarrer und Leiter des Studienzentrums für evangelische Jugendarbeit in Josefstal e.V.)\nDie Ausstellung besteht aus sechs „Dialogtüren“ mit 24 Tafeln,\ndie einladen in den Dialog zu treten und Impulse zu folgenden Themen geben:\n \n\n\n\n \nPOSITIONEN: Offizielle und persönliche Zeugnisse zum Dialog der Religionen\nLEBENSWEGE: Religion im Lebenslauf – von der Geburt bis zum Tod\nGEBET: Beten, Kontemplation, Liturgie und Gebets­perlen in den Religionen\nLERNEN: Lernen durch Anknüpfung – ein Modell für interreligiöses Lernen\nHOFFNUNG: Hoffnungstexte und Beispiele für den Dialog der Religionen im Alltag\nFREIHEIT: Gedankenfreiheit, Gewissensfreiheit und Religionsfreiheit\n\n\n\n\n„Von persönlichen und offiziellen Positionen und Herausforderungen über Anknüpfungen im Lebensweg, bis hin zu Beispielen in der Gebetspraxis wir konkret gezeigt, wie Dialog beginnen kann und interreligiöse Lernprozesse ermöglicht werden.\nViele Beispiele gelungenen Dialogs und Erfahrungen aus der Praxis eröffnen dem Betrachter unterschiedlichste Zugänge zum Thema.\nJede Tür zeigt einen QR-Code, der es ermöglicht, anhand von Audiomaterial tiefer in die Materie einzudringen und Songs zum Thema, Interviews, Gebete der Religionen oder Zitate aus historischen Ansprachen zu hören.\nEin Lesepult zeigt die Positionen der Kunstausstellung „Übertreten geboten“ und lädt ein, eigene Hoffnungsvisionen oder Erfahrungen im Dialog der Religionen niederzuschreiben.“ (Beschreibung der Ausstellung – http://www.occurso.org/bildung)\n \nBegleitprogramm:\n \n1. Vortrag „Interreligiöser Dialog in Alltag, Unterricht und Pastoral“\nvon Prof. Dr. Martin Rötting\nper Zoom am Montag, den 14.6.2021 um 19:00 UhrZugangsdaten zur Teilnahme bitte per mail anfordern – Anmeldung bitte bis\nSonntag, 13.6.2021 unter: netzwerk@integration-mb.de ( mailto:netzwerk@integration-mb.de )\n\n\n\nVita: Martin Rötting ist Professor für Religious Studies an der Universität Salzburg. Seine Forschungsinteressen liegen im Bereich Dialog der Religionen, interreligiöse Lernprozesse, Spiritualität im Verhältnis zu Religion und Buddhismus. Sein aktuelles Forschungsprojekt befasst sich mit multireligiösen Räumen und der Entstehung von Sinn. Er ist Vorsitzender des Hauses der Kultur und Religion in München e.V., Gründungsmitglied des OCCURSO-Instituts für interreligiöse und interkulturelle Begegnung e.V., Sekretär des European Network of Buddhist-Christian Studies. Die letzten Publikationen u.a.: Houses of Religions (2021), Navigation. Spirituelle Identität in einer multireligiösen Welt (2019). Praxisbuch interreligiöser Dialog (mit Inan und Sinn, 2016), Spiritualität der Zukunft (mit Hackbarth-Hohnson, 2019).\n\n\n\n\n\n\n\nEröffnung Dialogtüren Ausstellung Miesbach – Prof. Dr. Martin Rötting ( https://vimeo.com/562911127 ) from Studienzentrum Josefstal ( https://vimeo.com/josefstaler ) on Vimeo ( https://vimeo.com ).\nVortrag von Prof. Dr. Martin Rötting anlässlich der Dialogtüren-Ausstellung in Miesbach „Interreligiöser Dialog in Alltag, Schule und Pastoral\n2. Kunstausstellung „Namen“ von Georg Brinkies\nan den Glasfronten des Kulturzentrums Waitzinger Keller Miesbach\n„Das Stolpern gehört zum Künstlerberuf. Meistens will das Selbstverständliche auf sich aufmerksam machen. So stolperte ich in einer guten Stunde über das Wunder der Person. Es gibt uns! Als Person. Wie ist dieses Wunder zu erklären? Wie sind wir ins Leben gerufen worden? Ich kam nie zu einer Antwort. Es blieb dabei – es gibt uns – eine simple Tatsache, tiefer als ein Brunnen und höher als der Himmel.\nUnd:  Wird die Person in Liebe gerufen, so kann sie zur Persönlichkeit wachsen. Die Aufgabe der Aufgaben.“  (Georg Brinkies)\n3. Broschüre „Wir müssen über Rassismus reden“\nGedanken-Informationen-Berichte\nzusammengestellt von Inge Jooß, Integrationsreferentin der Stadt Miesbach\nVeranstalter sind:\nFörderverein PIA e.V.- Netzwerk Integration, Evangelische Kirchengemeinde Miesbach, Katholische Pfarrei Miesbach, DITIP Türkisch-islamische-Gemeinde zu Miesbach e.V., Studienzentrum für evangelische Jugendarbeit in Josefstal e.V., Kulturamt der Stadt Miesbach,Inge Jooß – Integrationsreferentin der Stadt Miesbach\n \nDie interreligiöse Wanderausstellung „Dialogtüren“ ist eingebettet in das zentrale Thema „Rassismus“ des Netzwerk Integration für das Jahr 2021. Die Veranstaltungen begannen mit dem „Gebet der Religionen“ im März 2021, gefolgt von der Plakataktion „Gegen Rassismus“ und der Aktion „Nein zu Rassismus“. Im Laufe des Jahres wird es noch weitere Veranstaltungen von Netzwerkmitgliedern geben.\n \n
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LOCATION:Bahnhofsstr. 12, Miesbach
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