Integration

Beauftragter des Landkreises

Der Integrationsbeauftragte des Landkreises Miesbach ist die Koordinationsstelle für Migranten, Flüchtlinge und Helfer. Er ist die Brücke zum Landratsamt, zu den Gemeinden, zu Vereinen und Verbänden und zu Ehrenamtlichen. Zugleich ist er Vorsitzende des Integrationsbeirates. Als  1. Vorsitzender des Fördervereins PIA e.V. – Pakt für Integration und Arbeit ist er zugleich Mit-Organisator des Netzwerkes Integration. Seine Aufgaben sind vielfältig. Er arbeitet mit Helferkreisen und Hilfsorganisationen zusammen. Z.B: AWO, Caritas, Hilfe von Mensch zu Mensch, BRK, Kirchen, Menschenrechtsorganisationen, Agaby, Tür an Tür, Bürgerstiftung und Förderer.

 

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Netzwerk Integration

Integration als sozialer und kultureller Prozess ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die für den Zusammenhalt in unserem Landkreis wichtig ist. Integration verstehen wir als Inklusion: sie soll den kulturellen Unterschieden Platz geben, sie anerkennen, als Bereicherung wahrnehmen und unterschiedliche Formen des Miteinanders ermöglichen.

Diesen Prozess unterstützen wir durch:

  • Zwischenmenschliche Begegnungen ermöglichen, Hemmschwellen abbauen und kontinuierliche Kontakte pflegen
  • Interreligiösen Dialog anregen und pflegen
  • Kulturelle Informationen und Erfahrungen austauschen
  • Kommunalpolitik, Presseorgane und Öffentlichkeit für das Thema Integration sensibilisieren und über Entwicklungen im Landkreis informieren
  • individuelle und gesellschaftliche Teilhabe und Zugehörigkeit unterstützen und fördern 

15 Jahre „Netzwerk Integration im Landkreis Miesbach“ ➞

  • Vertreter*innen von Organisationen, Kirchen, Schulen, Kindergärten, Bildungseinrichtungen, Kulturvereinen, Verbänden und Vereinen, Integrationsbeauftragter des Landkreises, Integrationsbeauftragte von Gemeinden, Sprecher*innen von Asylhelferkreisen sowie interessierte Einzelpersonen
  • Das Netzwerk ist offen für neue Mitglieder, die in ihrem Wirkungsbereich zur Integration beitragen
  • Vertreter*innen von Behörden des Landkreises Miesbach, des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge und anderen Behörden/Ämtern sind als Gäste herzlich willkommen
  • Die Mitglieder sind in einem E-Mail- und Adressen-Verteiler aufgeführt, der allen zugänglich ist, soweit der Weitergabe dieser Daten an die anderen Netzwerkmitglieder zugestimmt wurde
  • Alle datenschutzrechtlichen Informationen, Einladungen etc. werden mit einem verdeckten E-Mail-Verteiler (BCC) weitergegeben im Landkreis Miesbach
  • Lisa Braun-Schindler ist Sprecherin des Netzwerkes Integration. Max Niedermeier ist Stellvertretender Sprecher
  • Ein/e Sprecher*in wird für jeweils zwei Jahre von den Netzwerkmitgliedern in einer geheimen und schriftlichen Wahl gewählt
  • In gleicher Weise wird/werden auch zwei Stellvertreter*innen gewählt
  • Aufgaben der Netzwerksprecher*in und deren Vertreter*innen: Vertretung des Netzwerkes, Leitung der Treffen, Zusammenarbeit mit der Vorbereitungsgruppe und den Arbeitsgruppen des Netzwerkes, Ansprechpartner*innen für Anfragen Organisation und Koordination der Netzwerkarbeit (sowie Versand von Einladungen, Informationen und Protokoll)
  • Öffentlichkeits- und Pressearbeit übernehmen der Integrationsbeauftragte des Landkreises sowie die Sprecherin des Netzwerkes
  • Diese Gruppe bereitet die Netzwerktreffen vor
  • Teilnehmer sind: Integrationsbeauftragter des Landkreises, Türkisch-Islamische Gemeinde zu Miesbach, Alevitischer Kulturverein, AWO Migrationsberatung, Flüchtlings- und Integrationsberatung von HvMzM und Caritas, Integrationsbeauftragte der Stadt Miesbach, Ehrenamtliche Unterstützer*innen, Leiter*innen von Asylhelferkreisen, Vertreter der evangelischen und katholischen Kirche, Netzwerksprecher*in und deren Verteter*innen
  • Bei Bedarf bilden sich zusätzliche Arbeitskreise innerhalb des Netzwerkes
  • Diese Arbeitskreise werden vom Netzwerk vorgeschlagen und in ihrer Arbeit von der Vorbereitungsgruppe unterstützt
  • Veranstaltungen und Aktionen des Netzwerkes finden in unregelmäßigen Abständen statt und sollen das Anliegen der Integration im Landkreis Miesbach fördern
  • Jedes Mitglied führt eigenverantwortlich Veranstaltungen und Aktivitäten durch; diese können auch als gemeinsame Veranstaltung des ‚Netzwerk Integration‘ durchgeführt werden
  • die anderen Netzwerkmitglieder werden über die jeweiligen Aktivitäten informiert im Landkreis Miesbach
  • Die Mitglieder des Netzwerkes treffen sich je nach Bedarf 2 – 4 mal pro Jahr zu gemeinsamen Sitzungen  In der Regel finden die Treffen jeweils bei einem anderen Mitglied statt  Gäste sind nach Voranmeldung willkommen
  • Der Jugendmigrationsdienst der AWO hat sich bereit erklärt von jedem Netzwerktreffen ein Protokoll zu erstellen, welches die/der Netzwerksprecher*in versendet
  • Entscheidungen in Sachfragen werden mit absoluter Mehrheit der ordentlich eingeladenen und anwesenden Netzwerkmitglieder getroffen
  • Diese Rahmenbedingungen können mit einer Zweidrittelmehrheit der ordentlich eingeladenen und anwesenden Netzwerkmitglieder beschlossen bzw. geändert werden

Integrationsbeirat

Im Integrationsbeirat werden die Situation, die Herausforderungen, Ziele und Lösungen für die Integrationspolitik erläutert und diskutiert. Der Integrationsbeirat tagt einmal im Monat.
Mitglieder des Integrationsbeirates sind der Integrationsbeauftragte, die Sprecher der Helferkreise im Landkreis Miesbach, Ehrenamtskoordinatoren sowie Vertreter der Asylsozialberatung und des Landratsamtes. Vorsitzender ist der Integrationsbeauftragte des Landkreises.

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Unterstützung in den Gemeinden

Im Landkreises Miesbach gibt es in fast allen Gemeinden ehrenamtliche Migrations- oder Integrationsbeauftragte und/oder andere kompetente Mitarbeiter*innen in den Gemeindeverwaltungen als Ansprechpartner*innen für das Thema "Integration".

Hier finden Sie eine Übersicht gegliedert nach Landkreisgemeinden

Integrationsprojekte

Zur Unterstützung der Flüchtlingshilfe, Asylbetreuung und Integrationsbemühungen haben sich in einigen Gemeinden des Landkreises Miesbach und zum Teil auch in einer überregionalen Vernetzung einzelne Projektstrukturen etabliert.

Zur Unterstützung der Integrationsaktivitäten in Holzkirchen und Umgebung wurde im Januar 2018 der „Projektverbund Integration“ geschaffen. Weitere Infos unter www.a-mentor.de.

Das durch die Arge Alp geförderte Projekt „IBE – Integration durch Bürgerschaftliches Engagement“ wird von 2018 bis 2020 im Alpenraum durchgeführt. Hierfür wurden fünf Modellstandorte durch die Regierungschefs der Mitgliedsländer ausgewählt. Mit dabei als Partner die Bürgerstiftung Holzkirchen mit ihrem Projektansatz „VISIO: Vernetzung für die Integration – Strategien und Impulse für das Oberland“.

Das erste internationale IBE-Austauschtreffen findet im April 2018 in Schliersee-Neuhaus statt. Wer sich generell im VISIO-Projekt engagieren möchte, kann sich gerne unter E-Mail ibe@bs-hoki.de melden.

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